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Städtetrip nach Marseille
57 Kilometer Küste, einer der schönsten Häfen der Welt, mediterrane Küche, ein 2600 Jahre altes historisches Erbe und 300 Sonnentage im Jahr … Was will man mehr?

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Mit dem Schnellzug in den Urlaub nach Marseille
Wer in Köln in den Eurostar steigt, erlebt sein blaues Wunder, wenn er wenige Stunden später mit einem kühlen Pastis im alten Hafen sitzt und aufs Meer blickt. Für eine Mischung aus Städtetrip und Strandurlaub nehmen Sie den Eurostar bis Paris, wo Sie in den TGV InOui umsteigen und direkt im Stadtzentrum von Marseille aussteigen. Beide Schnellzüge bringen Sie im Nu und mit höchstem Komfort in Ihren Südfrankreichurlaub.
Entdecken
In der Stadt zwischen Mittelmeer und Gebirge gibt es unglaublich viel zu sehen und zu erleben. Stellen Sie einfach Ihre persönliche Route zusammen und buchen Sie Ihren Eintritt für Sehenswürdigkeiten bequem über Musement (Öffnet einen neuen Tab). Wie in jeder Großstadt gilt: In belebten Gegenden sollten Sie auf Taschen- oder Handydiebe achten. Mit gesundem Menschenverstand und wachsamem Blick verläuft Ihre Auszeit in Marseille wunderbar entspannt.diebe achten.

Die besten Museen
Ein absolutes Muss ist das Mucem, untergebracht in einem markanten Würfelbau des Architekten Rudy Ricciotti, direkt am Meer. Im Inneren beleuchtet das Museum die Zivilisationen des Mittelmeerraums anhand ebenso überraschender wie vielfältiger Exponate: von magischen Talismanen bis hin zu Abgüssen von Edith Piafs Händen. Vergessen Sie nicht, die Stege hinter der filigranen Fassade hinauf zur Dachterrasse zu gehen und den Blick aufs Meer zu richten.
Zudem punktet Marseille mit vielen weiteren Museen, die meist kostenlos zugänglich sind. Das herrschaftliche ChâteauBorély zeigt dekorative Künste, Fayence und Mode. Das elegante Musée Cantini bietet einen Überblick über die Moderne, von Miró bis Matisse. Und im prächtigen Palais Longchamp befinden sich das Naturkundemuseum sowie weitläufige Gärten und Spielplätze.

Vieux-Port und Le Panier
Schon seit der Antike schlägt das Herz von Marseille am Vieux-Port. Morgens verkaufen Fischer hier ihren Fang direkt am Kai, während unter dem verspiegelten Baldachin von Foster + Partners Besucher von nah und fern flanieren. Rund um den Hafen laden Brasserien und Cafés zum Verweilen ein. Zwei kleine Fähren setzen Sie binnen drei Minuten ans andere Ufer über – für gerade einmal 50 Cent.
Gleich nebenan liegt Le Panier, das älteste Viertel Marseilles: ein Labyrinth aus schmalen Gassen, bunten Treppen und Street Art, das sich über drei Hügel zieht. Übrigens sind bequeme Schuhe hier Gold wert. Zwischen Wäscheleinen, kleinen Boutiquen, Künstlercafés und sonnigen Plätzen erkunden Sie das Viertel am besten mit einem handgemachten Eis von Vanille Noire.

Sehenswürdigkeiten & Highlights
Schon von Weitem sichtbar ist die hoch über der Stadt thronende Basilika Notre-Dame de la Garde. Sie gilt als Schutzpatronin Marseilles und seiner Seefahrer und wird von den Einheimischen liebevoll La Bonne Mère (die gute Mutter) genannt. Im Inneren beeindrucken Marmor, Wandmalereien und Blattgold. Besonders bewegend sind die Votivgaben: Gemälde und Schiffsmodelle von Menschen, die dem Meer oder einer Krankheit entkommen sind.
Den Alten Hafen bewachen außerdem zwei Festungen: das Fort Saint-Nicolas und das Fort Saint-Jean. Letzteres ist mit seinen Mauern und Gärten frei zugänglich und über eine Fußgängerbrücke direkt mit dem Mucem verbunden. Ganz in der Nähe liegt Cosquer Méditerranée, eine eindrucksvolle Rekonstruktion der prähistorischen Cosquer-Höhle mit ihren faszinierenden Felsmalereien.
Ebenfalls top: ein Bootsausflug zum Châteaud’If . Die düstere Inselfestung vor der Küste diente einst als Gefängnis und wurde durch Alexandre Dumas’ Der Graf von Monte Christo weltberühmt.
Wenn Sie die wichtigsten Museen und Sehenswürdigkeiten abgehakt haben, können Sie weitere Trümpfe von Marseille erschließen. Darunter die spannende Kulturszene, Architektur-Ikonen, wunderbare Strände zum Entspannen, Felsen zum Klettern und bildschöne Wanderwege.
Aktivurlaub

Strände und Calanques
Der nächstgelegene Sandstrand ist Plage desCatalans . Vom Vieux-Port sind es nur 20 Gehminuten oder eine kurze Busfahrt, bis Sie Ihr Handtuch ausbreiten und den Blick auf den Horizont richten können. Wer lieber ein paar Runden schwimmt, kann es den Einheimischen gleichtun und die kleine Felsenbucht im Fischerdorf Malmousque aufsuchen. Der Strandabschnitt Plage du Prado wiederum ist die perfekte Location, um das bunte Treiben zu beobachten.
Für eindrucksvolle Naturlandschaften geht es in die Calanques: eine Kette fjordähnlicher Kalksteinbuchten im Süden von Marseille mit türkisfarbenem Wasser und einem wilden Nationalpark. Busse bringen Sie zu den Einstiegspunkten, von dort wandern Sie zu Ihrer Wunschbucht.
Sormiou ist besonders schön und vergleichsweise leicht erreichbar, En Vau wirkt mit seinen steilen Felsen fast unwirklich. Für Sugiton müssen Sie reservieren, weil die Behörden den Andrang begrenzen möchten. Beachten Sie außerdem, dass der gesamte Park bei starkem Wind aus Brandschutzgründen schließen kann.

Kunst und Architektur
In Sachen Kunst und Architektur spielt Marseille ganz vorne mit. So gilt das Opernhaus im Art déco-Stil als echter Blickfang und das nationale Ballett unter der Leitung des avantgardistischen Kollektivs La(Horde) als tonangebend. Unübersehbar ist auch die Cité Radieuse, Le Corbusiers visionäre „vertikale Gartenstadt“. Führungen des Tourismusbüros geben Einblick in eine der Wohnungen. Selbst wenn die Führungen ausgebucht sind, lassen sich Dachterrasse und Gemeinschaftsbereiche erkunden.
Der Skulpturenpark LaFriche del’Escalette ist nur im Sommer geöffnet und liegt spektakulär in einem ehemaligen Bleibergwerk. Ganzjährig zugänglich ist hingegenLaFriche de la Belle de Mai : eine frühere Tabakfabrik, heute ein kreativer Hotspot mit Ausstellungen, Konzertsälen, Skatepark und einer atemberaubenden Dachterrasse.
Übernachten in Marseille
Die Auswahl reicht von Jugendherbergen und Aparthotels bis hin zu stilvollen Rückzugsorten direkt am Meer, wie dem lässig-coolen Tuba Club, an dem eigentlich kein Weg vorbeiführt. Planen Sie Ihre Auszeit ganz entspannt von der Zugreise bis zum Zimmer mit den Zug + Hotel-Pauschalreisen von Eurostar. Sie buchen Ihre Züge und Übernachtungen in einem und sparen so Zeit, Geld und unnötigen Aufwand

Die Wahl eines Wohnviertels
Der erste der angesagten Bezirke ist Vieux-Port, lebendig, zentral und ideal als Ausgangspunkt. Angrenzend liegt Le Panier, geschichtsträchtig, charmant und voller Charakter. Rund um den kreativen Hotspot Cours Julien mit seinen vielen Restaurants bietet das 6. Arrondissement eine hervorragende Basis für Entdeckungen. Wer mit Kindern nach Marseille kommt, wird sich besonders wohl in Les Cinq Avenues fühlen sowie in den Straßen um den Palais Longchamp mit Park, Museen und Spielplätzen.
Entlang der Küstenstraße Corniche, südlich des Vieux-Port, warten weitere Urlaubshöhepunkte: zum Beispiel das malerische Vallon desAuffes , wo Fischerboote im Hafen schaukeln, oder das elegante Wohnviertel Roucas-Blanc, oben in den Hügeln.

Drei besondere Unterkünfte
Direkt am Vieux-Port liegt das Grand Hôtel Beauvau, eine erstklassige Adresse im alten Hafen. Es ist eines der traditionsreichsten Hotels der Stadt, stilvoll modernisiert, von der behaglichen Bar bis zu den großzügigen Zimmern und Suiten. Viele davon empfangen Sie mit einem Meerblick, der einfach sprachlos macht.
In der Nähe des Fort Saint-Nicolas punktet das New Hotelof Marseille – Le Pharo mit guter Lage zwischen Hafen und Strand. Von außen eherneutral, überzeugt die Innenausstattung mit beheiztem Pool, eleganten schallisolierten Zimmern und Suiten im obersten Stock mit privaten Terrassen.
Weiter südlich, nahe den Buchten von Malmousque, liegt das Mercure MarseilleCentre Bompard La Corniche . An diesem ruhigen Rückzugsort profitieren Sie von einer grünen Umgebung mit Außenpool.
Marseille: Zug + Hotel
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Essen und Trinken
Marseilles junge, kreative Restaurantszene weiß, wie man den Appetit der Gäste weckt und wird ihrem Ruf mehr als gerecht. Wer sich kulinarisch orientieren möchte, bucht am besten eine Food-Tour über Musement. Gut zu wissen: Viele Restaurants sind sonntags und manchmal auch montags geschlossen.

Marseilles kulinarische Must-haves
Beginnen Sie mit einem Abendessen bei La Mercerie, einem Vorreiter der neuen, produktfokussierten Bistro-Welle. Oder probieren Sie Cookies und Sauerteig-Sandwiches bei Pétrin Couchette, dem entspannten Schwesterlokal gleich nebenan.
Für einen Brunch mit Wohlfühlfaktor geht es zu Carlotta With, bekannt für kreative Brote und feines Gebäck. Alternativ können Sie sich zum Mittagessen auch gerne auf der Terrasse von Caterine niederlassen. Von der Einrichtung erinnert es mehr an eine Kantine, aber serviert werden erstklassige Farm-to-Table-Gerichte: von Rindfleisch-Tataki bis zu Blumenkohlbeignets mit Harissa.
Für klassische Bouillabaisse oder Bourride reservieren Sie einen Tisch im Le Grand Bar desGoudes . Danach lohnt es sich, die Vielfalt der Szene auszukosten: Afro-Fusion bei Libala, moderne libanesische Speisen bei Mouné oder tunesische Hausmannskost bei Chez Yassine.

Cafés und Bars
In einer Stadt, die auf Kaffee schwört, ist Café Lauca ein Highlight: Die unabhängige Kaffeerösterei serviert in ihrem winzigen Lokal hervorragenden Filterkaffee. Mehr Platz bieten Ben Mouture oder Deïa Coffee & Kitchen. Hier wird die Brioche à la Armer Ritter zubereitet, mit getrüffeltem Rührei und einem Iced Macchiato serviert.
Zum Apéro schlendern Sie zum Vieux-Port und bestellen im L’Abbaye ein Glas Rosé und Panisse (Kichererbsen-Fritten). Im Quartier Saint-Victor sollten Sie Ingwer-Juleps bei Julis im Garten schlürfen. Nach einem kurzen Spaziergang zum Boulevard Notre-Dame entdecken Sie zwei tolle Cocktail-Adressen: Bar Gaspard und CopperBay. Lust auf Boho-Vibes bis spät in die Nacht? Cours Julien ist die richtige Adresse.
Wer früh bucht...
Beste Reisezeit für Marseille

Frühling und Sommer
Im Frühling sind Sie dem Andrang im Hochsommer voraus und profitieren trotzdem von der Sonne: Im April liegen die Tageshöchstwerte bei etwa 17 Grad, im Mai steigen sie um weitere drei Grad. Probieren Sie Gariguette-Erdbeeren auf dem Markt am Cours Julien oder bewundern Sie die symmetrischen Gärten des Palais Longchamp.
Der Sommer ist ideal für Strandtage, Bootsausflüge und Badespaß in den Calanques. Für ein ausgedehntes Mittagessen zieht es viele in die Baie desSinges , ein legendäres Fischrestaurant mit Liegen an einer winzigen Privatbucht. Von Mitte Juni bis Anfang Juli läuft das Festival de Marseille, während Marsatac im Juni die Rap- und Electro-Musik feiert. Am französischen Nationalfeiertag, am 14. Juli, werden in ganz Frankreich Feuerwerke gezündet. In Marseille ist das nicht anders. Übrigens sind Avignon und sein weltberühmtes Theaterfestival nur eine kurze Zugfahrt entfernt.

Herbst und Winter
Der Herbst ist eine hervorragende Reisezeit: Das Leben ist günstiger, die Stadt deutlich ruhiger und das Klima weiterhin angenehm mild. Ideal also für Wanderungen in den Calanques, zum Beispiel auf der bildschönen Strecke von Port Miou zur Calanqued’En Vau . Ebenfalls eine Reise wert ist die andere Seite von Marseille entlang der CôteBleue mitihren Kalksteinklippen und Wanderwegen, an denen wilder Thymian wächst.
Die Winter sind mild, regenarm und sonnig, weswegen Marseille sich gerne auch als sonnigste Stadt Frankreichs bezeichnet. Sogar mit 300 Sonnentagen im Jahr kriegt Marseille echte Weihnachtsstimmung hin: Überzeugen Sie sich selbst auf dem Weihnachtsmarkt auf der Canebière, auf der Eislaufbahn und der Foire aux Santons, wo Sie traditionelle provenzalische Krippenfiguren kaufen können.
FAQs
Von Köln aus reisen Sie bequem mit dem Eurostar nach Paris. Dort steigen Sie in einen TGV InOui um, der Sie direkt nach Marseille bringt. Schnell, komfortabel und völlig ohne den Stress, den eine Flugreise mit sich bringen würde.
In einem Wort: sonnig. Marseille zählt über 300 Sonnentage im Jahr. Die höchsten Temperaturen werden im Juli erreicht, während sich der Sommer oft bis weit in den Herbst hineinzieht. Gelegentlich kann es zu Gewittern kommen.
Die Winter sind meist mild, doch der Mistral, ein kräftiger Nordwind, kann für plötzliche Abkühlung sorgen.
Am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Metro und Busse bringen Sie zu den wichtigsten Eingängen des Naturparks.
Mit Kindern eignet sich besonders die rund 45-minütige Wanderung vom Hafen von Callelongue zur Calanque de Marseilleveyre. Auch Sugiton ist gut erreichbar. Hier ist allerdings eine vorherige Reservierung erforderlich.
Bootstouren zu den Calanques starten am Vieux-Port. Es gibt jedoch keine Ausstiegspunkte: Manche Boote ankern für ein Bad im offenen Meer, ansonsten bleibt man an Bord.
Das kompakte Stadtzentrum lässt sich hervorragend zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Für längere Strecken entlang der Küste bieten sich E-Bikes an.
Der öffentliche Nahverkehr – Metro, Tram und Busse – wird von der RTM betrieben. In der Saison fahren außerdem Shuttle-Boote ab dem Vieux-Port: einige Richtung L’Estaque, andere nach La Pointe Rouge. Von dort geht es per Boot weiter nach LesGoudes , dem Tor zum Nationalpark der Calanques.
Und ob! Zu den bekanntesten zählen der Plage desCatalans , nur einen kurzen Spaziergang vom Vieux-Port entfernt, sowie die künstlich angelegten Strände am Prado (Plages du Prado).
Der Strand Plage duProphète mitseinem flachen Wasser ist besonders bei Familien beliebt. Wer die Abgeschiedenheit liebt, wird sich in den versteckten Buchten der Calanques vergönnen. Die Anfahrten sind etwas anspruchsvoller, aber jede Anstrengung wert.
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